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World of Warcraft Forever: Mit Freunden zurück nach Azeroth

Seit 2005 begleitet mich WoW. Jetzt reizt mich Forever: vertrautes Azeroth, neue Inhalte und ein gemeinsamer Neustart mit Freunden auf Seiten der Horde.

Das Logo von World of Warcraft Forever vor einer blauen Karte von Azeroth.

Ich habe schon 2005 das ursprüngliche World of Warcraft gespielt. Damals war ich auch in Warcraft III sehr aktiv. Als Jugendlicher war ich zwischendurch auf WoW-Privatservern unterwegs, später dann 2019 und 2020 in WoW Classic. Die Warcraft-Welt begleitet mich also schon ziemlich lange.

Mit World of Warcraft: Forever bekomme ich jetzt wieder Lust, dort einen neuen Charakter anzufangen. Viele meiner Freunde steigen mit Forever ebenfalls wieder ein. Wir wollen gemeinsam losziehen. Die wichtigste Entscheidung steht bereits: Horde und PvE.

Wir sind inzwischen alle älter geworden und haben Verpflichtungen.

Retail, Classic und Forever gehen unterschiedliche Wege

Retail ist das aktuelle World of Warcraft, das mit Erweiterungen und Inhaltsupdates fortlaufend weiterentwickelt wird. Zum Endgame gehören saisonale Raids, Mythic+-Dungeons, PvP und inzwischen auch die Delves. Das bietet verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Charakter weiterzubringen, wie etwa die Übersicht zu Midnight Season 2 zeigt.

Bei Classic muss man genauer unterscheiden. Classic Era steht für das ursprüngliche WoW, während andere Classic-Angebote ältere Erweiterungen erneut durchlaufen lassen. Season of Discovery hat wiederum mit neuen Fähigkeiten und veränderten Inhalten experimentiert. Classic ist also längst ein Sammelbegriff für verschiedene Varianten. Blizzard führt diese Angebote in seiner Übersicht der WoW-Versionen auf.

Forever soll ein dauerhaftes Zuhause neben Retail und Classic werden. Die Grundlage bilden die Östlichen Königreiche, Kalimdor und das Abenteuer bis Level 60. Diese Welt soll mit neuen Geschichten, Gebieten, Dungeons und Raids weiter wachsen. Der Start ist für November angekündigt. Das ist der Ansatz aus Blizzards Vorstellung von Forever.

Mich spricht daran an, dass ich in die vertraute Welt zurückkehren und dort wieder etwas entdecken kann. Nach all den Jahren kennt man viele Wege und Abläufe. Neue Inhalte könnten einen guten Grund liefern, auch unterwegs genauer hinzuschauen.

Neue Inhalte mit dem Spielgefühl von Classic

Blizzard plant neue und überarbeitete Gebiete, zusätzliche Quests über den gesamten Levelweg und neue Dungeons. Auch Hyjal soll als erkundbares Gebiet eine Rolle spielen. Die angekündigten neuen Raids sind für zehn beziehungsweise zwanzig Spieler ausgelegt. Gleichzeitig gehören der Verzicht auf Flugmounts und Levelskalierung zu den Grundprinzipien. Reisen, Vorbereitung und das gemeinsame Vorankommen sollen weiterhin Gewicht haben. Diese Richtung beschreibt der What’s-Next-Rückblick.

Auch Klassen, Talente und Ausrüstung werden überarbeitet. Zu den neuen Kombinationen gehören beispielsweise Orc-Magier und Untoten-Paladine. Das Kampftempo soll dabei an Classic anknüpfen: Crowd Control, Bedrohung und die Auswahl einzelner Gegner bleiben relevant. Für mich klingt das nach einer interessanten Grundlage für gemeinsame Dungeon-Abende. Die Details stehen in Blizzards Deep Dive.

Fortschritt auch unterwegs

Mit dem Legacy-System kommt eine zusätzliche Form des accountweiten Fortschritts hinzu. Herausforderungen beim Leveln, mit Berufen, beim Erkunden oder in Dungeons und Raids bringen Punkte, die jeder Charakter für eigene Vorteile einsetzen kann. Zum Start ist die Zahl der einsetzbaren Punkte begrenzt. Die Vorteile lassen sich laut Blizzard auch mit einem einzigen Charakter freischalten; mehrere Twinks sind dafür keine Pflicht. Das erläutert die Vorstellung des Legacy-Systems.

Camping soll außerdem Lagerfeuer zu gemeinsamen Rastplätzen ausbauen, zu denen Berufe beitragen und an denen Spieler nützliche Effekte erhalten können. Zusammen mit den überarbeiteten Berufen soll das mehr Begegnungen in der offenen Welt ermöglichen. Auch das gehört zum angekündigten Systemdesign.

Solche Ideen gefallen mir, weil sie dem Weg durch Azeroth zusätzliche Bedeutung geben können. Wie sich diese Systeme im Alltag anfühlen, möchte ich nach dem Start selbst herausfinden.

Horde und PvE, weil unsere Freizeit begrenzt ist

Forever verändert auch den Einstieg in die Spielwelt. An die Stelle der klassischen Realm-Auswahl treten Regelwerke. Für uns wird es Normal, also die PvE-Variante. Dort bleibt PvP freiwillig. Wichtig für unsere Gruppe: Zum gemeinsamen Questen, für Dungeons und Raids müssen wir dieselbe Fraktion und dasselbe Regelwerk wählen. Zwischen den Regelwerken kann man nicht beliebig wechseln. Blizzard erklärt das in der Übersicht zur Regelwerk-Auswahl.

Horde PvE passt zu dem, was wir vorhaben. Wenn ich abends Zeit finde, möchte ich mit Freunden questen oder einen Dungeon laufen. Meine begrenzte Freizeit möchte ich möglichst damit verbringen, was wir uns für den Abend vorgenommen haben.

Das klassische Spieltempo bleibt natürlich zeitaufwendig. Eine Gruppe muss zusammenkommen, ein Dungeon dauert und der Charakter levelt sich nicht von allein. Dass Forever an diesen Grundlagen festhält, finde ich reizvoll. Ob später auch regelmäßige Raids in unseren Kalender passen, sehen wir dann. Erst einmal freue ich mich auf den gemeinsamen Start.

Der Ankündigungstrailer

Hier ist der Ankündigungstrailer zu World of Warcraft: Forever:

Wieder ein gemeinsamer Abend in Azeroth

2005, die Privatserver in meiner Jugend und später Classic gehören inzwischen zu meiner eigenen WoW-Geschichte. Mit Forever könnte jetzt ein weiteres Kapitel dazukommen. Dafür sind die neuen Inhalte interessant, aber dass Freunde dabei sind, macht den Einstieg für mich besonders attraktiv.

Gemeinsam losziehen, sich gegenseitig helfen und nebenbei reden: Dafür würde ich mich abends gerne wieder einloggen. Wenn jemand keine Zeit hat, ist das eben so. WoW darf heute ein Hobby sein, für das wir gerne Zeit finden, ohne dass daraus eine weitere Verpflichtung wird.

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